GREEN AND FAIR LOGISTICS

Fehlende Wertschätzung für Logistikprozesse sind das große Problem der gesamten Branche. Während über Jahrzehnte eine Quote von 25% für die gesamte Transportkette als angebracht galt, sind heute Quoten von unter 10% angestrebt. In der Berufsausbildung, im Studium aber auch in Coachings oder Gründerseminaren, wird die Logistik und der gesamte Transport als unnötiger Kostenfaktor mit hohem Einsparungspotential behandelt. Transport und Versandkapazitäten sind - genau wie die gesamten Waren - im Überfluss vorhanden und erfahren somit keine Wertschätzung.

 

Da es im Transport von Waren kaum noch Einsparpotential bei Infrastruktur oder Betriebsmitteln gibt, liegt die einzige Möglichkeit in der Senkung von Personalkosten und Sozialstandarts.

 

In der Seefahrt ist es seit Jahrzehnten üblich, nicht nur die Registrierung des Schiffes sondern auch die Rekrutierung der Crew in Staaten zu verlegen in denen das Lohnniveau besonders gering und die sozialen Standarts möglichst nicht vorhanden sind.

 

Leider hat sich diese Vorgehensweise auch auf den Straßenverkehr innerhalb der EU ausgeweitet, mit Gesetzeslücken und bewusst geschaffenen Schlupflöchern, ist ein Millieu aus Ausbeutung und skrupelloser Gewinnoptimierung entstanden.

 

Während die wenigen im Inland zugelassenen Sattelzugmaschinen meist mit selbstständigen Fahrern oder Kleinstunternehmern besetzt sind, sind die überwiegende Zahl dieser Fahrzeuge bereits in östlichen EU-Mitgliedsstaaten zugelassen, in denen ein besonders liberaler Arbeitsmarkt und ein niedriges Lohniveau herrscht.

 

Selbstständige LKW Fahrer sind weder sozialversichert noch bei Krankeit oder Unfall abgesichert, wenn sie sich nicht selbst darum bemühen, während die Vergütung auf dem Niveau des europäischen Marktes kaum dafür ausreichen dürfte.

 

Viele Fahrer*Innen aus osteuropäischen Staaten leben teilweise monatelang in Ihren Fahrerkabinen und werden nur bei Beladung oder pro km bezahlt, Durchschnittlich liegen die Löhne bei 400-600 Euro pro Monat, ohne Krankenversicherung oder Einhaltung bei uns üblicher Sozial-, Sicherheits-, oder Umweltstandarts. Der deutsche Mindestlohn oder sogar die Tariflöhne gelten hier nichtn da es mehrere legale Möglichkeiten zur Umgehung selbst bei innerdeutschen Transporten gibt.

 

Noch schlimmer ist dieses Situation im Bereich der genehmigungsfreien Transporte, also bei Kleintransporten in Fahrzeugen unter 3,5t Gesamtgewicht, während die Löhne der Fahrer aus Polen, Rumänien, Bulgarien oder Südosteuropa bei nachweislich deutlich unter € 400 im Monat liegen, leben die Fahrer*Innen hier auf 2m² und einer Schlafkabine, sog. Topsleepern mit einer Größe von 180x80 cm für mehrere Wochen oder Monate. Da diese Fahrzeuge nicht rechtssicher erfasst werden, sind Arbeitszeiten, Lenk- und Ruhezeiten und Mindeststandarts nicht überprüfbar und werden so ohne Konsequenzen ausgehebelt, auch zu Lasten der Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer.

 

Diese Form moderner Slaverei und Ausbeutung von Menschen verurteilen wir und haben ihr den Kampf angesagt. Es versteht sich von selbst Unternehmen die mit diesen Methoden arbeiten nicht einzusetzen. 

 

Erfahren Sie auf der folgenden Seite wie wir ohne diese menschenverachtenden Methoden auskommen.

 

 

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